Was ist eine C-Lage bei Immobilien?

Die C-Lage beschreibt eine durchschnittliche bis einfache Wohnlage, die meist nicht ganz zentral, aber dennoch gut erreichbar ist. Solche Lagen bieten oft eine solide Grundversorgung durch Infrastruktur, Einkaufsmöglichkeiten und öffentliche Einrichtungen – allerdings mit gewissen Einschränkungen gegenüber A- und B-Lagen.


Merkmale einer C-Lage

Typische Eigenschaften von Immobilien in C-Lagen:

  • Günstigere Immobilienpreise im Vergleich zu A- und B-Lagen

  • Grundlegende Infrastruktur vorhanden (Schulen, Nahversorgung, ÖPNV)

  • Gute Verkehrsanbindung, oft auch für Pendler attraktiv

  • Sanierungsbedarf ist häufig gegeben

  • Nicht selten ältere Bausubstanz oder einfache Ausstattung

  • Teilweise geringere Nachfrage und langsamere Wertentwicklung


Chancen und Risiken für Investoren

Immobilien in C-Lagen sind insbesondere für renditeorientierte Investoren interessant, da:

  • die Einstiegspreise niedrig sind

  • Modernisierungen und Sanierungen oft zu deutlicher Wertsteigerung führen können

  • sie in Regionen mit Aufholpotenzial liegen (z. B. durch Stadtentwicklung, Zuzug, Infrastrukturprojekte)

Allerdings ist in C-Lagen oft auch ein höheres Risiko durch Leerstand, geringere Mietsteigerung oder Standortfaktoren gegeben. Eine sorgfältige Objekt- und Standortprüfung ist daher unerlässlich.


Abgrenzung zu D-Lagen

Neben A-, B- und C-Lagen gibt es auch D-Lagen – sie gelten als periphere oder strukturschwache Standorte, oft mit schlechten Entwicklungsperspektiven. D-Lagen sind für risikoaffine Investoren nur bedingt geeignet.


Fazit

Die C-Lage bietet eine interessante Balance aus Preis und Potenzial. Sie ist kein Premiumstandort, kann aber durch gezielte Investitionen – z. B. in Sanierung oder Aufwertung – zu einem lohnenden Investment werden. Für Kapitalanleger mit langfristiger Perspektive und regionalem Know-how ist sie daher besonders spannend.