Mehrfamilienhäuser

In Deutschland ist ein Mehrfamilienhaus ein Wohngebäude, das mehrere getrennte Wohneinheiten umfasst. Diese Wohnungen können entweder von den Eigentümern selbst genutzt oder als Mietwohnungen an Dritte vermietet werden. Im letzteren Fall spricht man von einer Investment-Immobilie.

Der deutsche Immobilienmarkt ist vielfältig und bietet sowohl für Eigennutzer als auch für Investoren attraktive Chancen. Besonders in Großstädten gelten Mehrfamilienhäuser als beliebte Anlageform. Die Vorteile liegen auf der Hand: Durch die Vermietung mehrerer Einheiten wird in der Regel eine gute Auslastung erreicht, was zu stabilen Einnahmen führt. Zudem ist die Verwaltung solcher Objekte im Vergleich zu einzelnen Immobilien meist effizienter.

Worauf beim Investment zu achten ist

Wer in ein Mehrfamilienhaus investieren möchte, sollte jedoch einige Kriterien beachten:

  • Gute Lage mit stabiler Nachfrage
  • Ausreichende Anzahl an Wohneinheiten
  • Wohnungsgrößen und Grundrisse, die zur Zielgruppe passen
  • Gebäudetechnik und energetischer Zustand
  • Modernisierungsbedarf und Sanierungskosten

Für eine fundierte Entscheidung empfiehlt es sich, professionelle Beratung durch Makler, Gutachter oder Finanzberater in Anspruch zu nehmen.

Marktentwicklung und Rendite

Rund 30 % aller Wohngebäude in Deutschland sind Mehrfamilienhäuser. Die durchschnittliche Rendite liegt bei etwa 5–6 %. In den letzten Jahren verlagerte sich der Fokus vieler Investoren auf städtische Lagen, insbesondere in Metropolen wie Berlin, Hamburg oder München. Dadurch stiegen die Kaufpreise deutlich, während die Renditen gleichzeitig zurückgingen.

Besonders gut behaupten konnten sich Objekte, die bereits energieeffizient modernisiert wurden. Aufgrund verschärfter Klimaschutzvorgaben und steigender Energiekosten wird dieser Faktor in Zukunft noch wichtiger. Experten gehen davon aus, dass sich dieser Trend in den kommenden Jahren fortsetzen wird.