Marge
Die Marge ist ein zentraler Begriff im Immobilienmarkt und beschreibt den Unterschied zwischen dem Verkaufspreis einer Immobilie und dem Kaufpreis, den der Verkäufer ursprünglich gezahlt hat. In der Regel bedeutet eine positive Marge, dass der Verkäufer einen Gewinn erzielt – also einen höheren Preis erlöst, als er ursprünglich gezahlt hat.
Eine negative Marge entsteht, wenn der Verkaufspreis unter dem ursprünglichen Kaufpreis liegt. In diesem Fall macht der Verkäufer einen Verlust. Die Marge ist ein bedeutender Indikator für die wirtschaftliche Attraktivität einer Immobilie und wird von Maklern, Investoren und Eigentümern gleichermaßen analysiert.
Bedeutung der Marge im Immobilienbereich
- Gewinnermittlung: Die Marge zeigt auf, wie viel ein Verkäufer tatsächlich verdient oder verliert.
- Renditeberechnung: Eine hohe Marge wirkt sich positiv auf die Gesamtrendite aus.
- Risikobewertung: Eine geringe oder negative Marge kann auf ein höheres Investitionsrisiko hinweisen.
- Entscheidungsgrundlage: Für Investoren ist die Marge ein wichtiger Faktor bei der Einschätzung der Rentabilität eines Objekts.
Beispielrechnung
Ein Haus wurde für 200.000 € gekauft. Wenn es später für den gleichen Preis verkauft wird, beträgt die Marge 0 € – es entsteht weder Gewinn noch Verlust.
Wird das Haus hingegen für 210.000 € verkauft, beträgt die Marge 10.000 €. Das entspricht einem Gewinn für den Verkäufer. Wird es jedoch nur für 190.000 € verkauft, ergibt sich eine negative Marge von –10.000 €.
Fazit
Die Marge ist ein bedeutender Faktor zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit einer Immobilie. Sie hilft dabei, Renditechancen abzuschätzen und Verlustrisiken zu minimieren. Eine gut kalkulierte Marge trägt wesentlich zum Erfolg von Immobilieninvestitionen bei.